Schnecken im Garten

Was hilft? Hausmittel, Kräuterbarriere oder Schneckenzaun

Nacktschnecke am SalatNoch wurde ich von diesen Plagegeistern weitgehend verschont. Nur eine handvoll Kundschafter haben sich im vergangenen Jahr zu uns verirrt. Das Hausmittel meines Schwiegervaters gegen Gastropoda ist für ihn reine grundlegende Mathematik, die allerdings einem Grundschüler nur schwer zu vermitteln sein wird.

Aus 1 mach 2 und das Ergebnis ist 0 bzw. die eine Hälfte bei dem einem Nachbarn und eine weitere Hälfte irgendwo anders, was wiederum 0 beim eigentlichen Fundort bedeutet. Allerdings trifft das alles nur für eine Zeit x zu, die wiederum von der Temperatur t und der Feuchtigkeit f² sowie dem Nahrungsangebot N abhängig ist. Um das auf die Physik zu übertragen, bedeutet das eigentlich nichts weiter, als die Schnecke mit einem scharfen Gegenstadt in etwa der Mitte zu teilen. In dieser ihr nun neuen Lebenssituation wird der Salat ihr so ziemlich egal sein – gut für’s Grünzeug. Für Tierschützer eher nicht praktikabel, doch ein französisches Restaurant fehlt leider in unserer Kleinstadt und somit fällt dieser Nebenerwerb für mich, ebenso wie Anti-Schnecken-Gift aus ökologischen, und die Bierfalle aus Gründen des Selbstkonsums, flach.

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Die Tomaten kommen ins Freie

Nun können sie wachsen, gedeihen und eine reiche Ernte bescheren

Es ist Anfang Mai. Seit Tagen ist es sonnig und typisches T-Shirt-Wetter; der Wetterbericht verspricht für die kommenden 2 Wochen Sonne und Nachttemperaturen von über 6 Grad. Warum also noch die Eisheiligen abwarten und die vor einigen Wochen ausgesäten Tomaten weiterhin im Haus behalten!? Seit gut einer Woche heißt’s für meine 5 Halbwüchsigen sowieso schon: Draußen bleiben! Zwar noch im Töpfchen und so immer die Möglichkeit die Nächte doch noch im Haus zu verbringen. Aber die Gewöhnungsphase an die raue Natur brauchte keinen Eingriff durch den Menschen, die Temperaturen blieben die ganze Zeit im positiven Bereich, nur das ist nicht in jedem Jahr so.
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Umzug der Orange Russians

Von der Aussaatschale in die Töpfchen

Tomatensorte Orange Russian im TorftopfDie vor etwa 3 Wochen ausgesäten Tomatensamen der Sorte Orange Russian sind heute aus der Aussaatschale in ihr jeweils eigenes kleines Töpfchen umgezogen. Natürlich nicht alle; wie in der Natur üblich sterben die Schwachen… ich habe also nur die größten und kräftigsten Pflänzchen pikiert. Ihr neues Domizil sind kleine Torftöpchen mit spezieller Tomatenerde – ja, für mein Lieblingsgemüse ist mir nichts zu teuer (etwa 12 Cent je Lieter kostete die Spezial-Erde auf dem Baumarkt).

Die kleinen Pflänzchen habe ich vorsichtig aus ihrer Kinderstube gelöst, in die mit Erde vorbereiteten Töpfchen ein bleistiftdickes Loch gebort und behutsam umgesetzt, festgedrück und mit Wasser versorgt. Die Umzugsaktion fand natürlich nicht in der prallen Sonne, sondern im Haus statt – nur nicht zuviel Stress für die Kleinen. Wenn es nun alle schaffen, ist der hierfür vorgesehene Platz völlig überbelegt… aber bestimmt gibt es Abnehmer jenseits des Gartenzauns.

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Schnittlauch kurz vor der Blüte

Violettfarbene Kügelchen als erste Farbtupfer im Kräuterbeet

Schnittlauch kurz vor BlüteWir haben Anfang Mai und der Schnittlauch (Allium schoenoprasum) zeigt sich mit ersten Farbtupfern im Kräuterbeet. Mehrere kleine violettfarbene Kügelchen mit 1-2 cm Durchmesser frischen das dunkle Grün des Lauches auf und streben jeden Tag weiter in die Höhe.

Die Blüten sollen klein geschnipselt in Créme Fresh äußerst lecker sein (siehe hier) und an Zwiebelaroma erinnern, also intensiver als das Lauch selbst. Prinzipiell kann ich mir das zu Pellkartoffeln prima vorstellen; da ich aber keine Zwiebeln esse, werde ich auf diese Gaumenfreude wohl verzichten. Mal sehen, vielleicht lasse ich mich ja wahrhaftig zu einer kleinen Kostprobe verführen… Nicht nur als Gewürz sondern auch als Heilpflanze soll der Schnittlauch gegen verschiedene Magen- und Darmprobleme hefen.

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Sequoia gigantea – Die Aussaat

Vom Samenkorn zum Riesen-Mammutbaum mit 30 Meter Umfang

Aussaat der Riesen-MammutbäumeVor ein paar Jahren scheiterte ein erster Versuch aus kleinen Samenkörnchen das größte Lebewesen der Erde zu “erschaffen” kläglich. Naja, der Riesen-Mammutbaum ist eben doch kein Küchenkraut, das, einmal ausgesät, unkontrolliert bald das gesamten Garten überwuchert.

Ein im Internet bestelltes Tütchen mit etwa 20 Samenkörnchen des Baumriesen wanderte als erstes 7 Tage ins Gemüsefach unseres Kühlschrankes; sozusagen eine kleine Simulation des nordwest-amerikanischen Winters, der anscheint etwas milder ausfiel, als ich diesen aus CNN kenne. Die benachbarten Karotten hat das im Übrigen nicht gestört, sie schmeckten wie gewohnt nach Holland und nicht nach den Kalifornien – schade, keine Wechselwirkung.

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