Chilis und Paprikas kommen unter den Hut
Die letzten Plätze im Gemüsebeet sind nun belegt
Leider etwas spät ausgesät und deshalb eigentlich noch viel zu klein… aber heute hieß es raus auf’s Beet! Schluss mit Mini-Gewächshaus! Die zwei stärksten Chilis und Paprikas haben den Weg ins Beet geschafft, für die anderen heißt es Nachbarschaft oder sogar Kompost.
Auch hier schwöre ich, wie bei den Tomaten, auf Spezialerde der Firma Floragard (Tomatenerde für Tomaten, Paprikas und andere Gemüsesorten – 5,99 € für 40 Liter auf dem Baumarkt). Die Erde wird nicht großflächig verteilt, sondern nur direkt unter und um die Planze platziert. Bei mir reichte der ganze Sack so für etwa 15 Pflanzen und den Tomaten geht es bereits prächtig.
Zurück zu den neuen Gemüsebeet-Bewohnern:
Zwei Chili-Pflänzchen namens “Pimento” und zwei Paprika-Pflänzchen mit dem Namen “Ferenc Tender” kamen heute ins Freie. Beide sind selbst ausgesät; der Samen kam von Semillas La Palma Anfang April. Klar war das viel zu spät für die Aussaat… im nächsten Jahr wird alles besser! Die vier kleinen Pflänzchen, kaum 7 cm hoch, verbrachten die letzte Woche bereits im Freien und konnten sich so schon mal an die Bedingungen im Garten gewöhnen.
Umzug der Orange Russians
Von der Aussaatschale in die Töpfchen
Die vor etwa 3 Wochen ausgesäten Tomatensamen der Sorte Orange Russian sind heute aus der Aussaatschale in ihr jeweils eigenes kleines Töpfchen umgezogen. Natürlich nicht alle; wie in der Natur üblich sterben die Schwachen… ich habe also nur die größten und kräftigsten Pflänzchen pikiert. Ihr neues Domizil sind kleine Torftöpchen mit spezieller Tomatenerde – ja, für mein Lieblingsgemüse ist mir nichts zu teuer (etwa 12 Cent je Lieter kostete die Spezial-Erde auf dem Baumarkt).
Die kleinen Pflänzchen habe ich vorsichtig aus ihrer Kinderstube gelöst, in die mit Erde vorbereiteten Töpfchen ein bleistiftdickes Loch gebort und behutsam umgesetzt, festgedrück und mit Wasser versorgt. Die Umzugsaktion fand natürlich nicht in der prallen Sonne, sondern im Haus statt – nur nicht zuviel Stress für die Kleinen. Wenn es nun alle schaffen, ist der hierfür vorgesehene Platz völlig überbelegt… aber bestimmt gibt es Abnehmer jenseits des Gartenzauns.
Sequoia gigantea – Die Aussaat
Vom Samenkorn zum Riesen-Mammutbaum mit 30 Meter Umfang
Vor ein paar Jahren scheiterte ein erster Versuch aus kleinen Samenkörnchen das größte Lebewesen der Erde zu “erschaffen” kläglich. Naja, der Riesen-Mammutbaum ist eben doch kein Küchenkraut, das, einmal ausgesät, unkontrolliert bald das gesamten Garten überwuchert.
Ein im Internet bestelltes Tütchen mit etwa 20 Samenkörnchen des Baumriesen wanderte als erstes 7 Tage ins Gemüsefach unseres Kühlschrankes; sozusagen eine kleine Simulation des nordwest-amerikanischen Winters, der anscheint etwas milder ausfiel, als ich diesen aus CNN kenne. Die benachbarten Karotten hat das im Übrigen nicht gestört, sie schmeckten wie gewohnt nach Holland und nicht nach den Kalifornien – schade, keine Wechselwirkung.
Kastanienbaum
Von der Kastanie zum kleinen Bäumchen im Tontopf
Typisch Reihenhaus-Kleigarten: Man beginnt einen Gartenblog mit einem Kastanienbaum! Ich wollte ja erst mit einer Pinus pinea – also einer Schirmpinie bzw. Mittelmeerkiefer – beginnen, aber meine beiden Exemplare haben leider den Winter auf dem Gästeklo nicht überstanden. Man sollte dort wohl doch nicht jeden drauf lassen… Schade, aber der nächste Versuch startet vermutlich zur Weihnachtszeit.
Zurück zur Kastanie. Den Samen hierfür gibts im Herbst wohl überall; in Parks – oder wo bei euch auch immer viele Kastanienbäume stehen – einfach die besten Exemplare sammeln und mal nicht zu Kastanien-Männchen machen. Also direkt nach dem Sammeln ab damit ins Freie. Eine kleine Kiste mit Laub, vielleicht ein wenig Erde und dazwischen ein paar schöne Kastanien und schon blicken einen im Frühjar die ersten gekeimten Plänzchen entgegen (falls nicht, hat die Qualität der Samen nicht gestimmt, die Umgebung war nicht optimal oder der Winter passte eben nicht in die Kastanienwelt). Das kann sicherlich vom Standort bzw. von den jeweiligen Witterungsbedingungen abhängig sein, jedoch sollte das naturbedingt in etwa so klappen.
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