Wann kommen die Tomaten ins Freie?
Tipps zum Umgang mit den Tomaten-Jungpflanzen
Die Eisheiligen sind ein fast jedes Jahr in Mitteleuropa auftretendes Wetterphänomen (bei Wikipedia spricht man von der meteorologischen Singularität), das Mitte Mai nochmals für ein paar kalte Tage sorgt und auch Nachtfröste bringen kann. Letzteres wäre dann das sichere K.O. für die kleinen Tomatenpflanzen!
Also heißt es wirklich abwarten und ab dem 15. Mai ruhig noch einmal den Wetterdienst seines Vertrauens befragen und auf die Nachttemperaturen der kommenden Tage achten. Sollte noch Bodenfrostgefahr bestehen, dann lieber noch ein paar Tage warten… Nur nicht ungeduldig werden!
In den ersten Nächten und bei starkem Regen haben sich Pflanzhüte bewährt; solange die Jungpflanzen unter den Hüten Platz finden, sollte diese zumindest Nachts auch aufgesetzt werden.
Die ersten schönen Tage im April und Mai sind ein guten Zeitpunkt, um den kleinen Tomatenpflanzen schon mal den Garten, die frische Luft und die Sonne zu zeigen. Die Aussaat-Schalen oder -Töpfe für ein paar Stunden auf Balkon oder Terrasse platzieren und die Tomaten auf das kommende Dasein in der freien Natur vorbereiten. Direkte Sonneneinstrahlung und windige Ecken dabei vermeiden.
Unter einem Folienzelt können die Tomatenpflanzen natürlich schon früher nach draußen. Anfang Mai oder ein paar Tage nach Ostern, wenn es nicht zu kalt ist. Fast jeder Wetterdienst hat eine 14-Tage-Vorschau. Diese nutzen, auch wenn das nicht immer vollkommen zutreffend sein kann.
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